21 Mai, 2015

"Ride of Silence": Rund zweihundert Menschen gedachten der in Hamburg getöteten Radfahrer

"Ride of Silence": About 200 people remembered died cyclists in Hamburg


© hamburgize.com / Stefan Warda
Ride of Silence: Einige Teilnehmer führten weiße Schleifen in Gedenken an die elf verstorbenen Radler mit


Beim ersten "Ride of Silence" in Hamburg gedachten gestern abend rund zweihundert Menschen den elf im Jahr 2014 verstorbenen Radfahrern. Bei einer von der Polizei begleiteten stillen  Demonstration wurden sechs Unfallstellen besucht, an denen Radfahrer tödlich verunglückt waren. Dort wurde jeweils für eine Minute schweigend der Opfer des Straßenverkehrs gedacht.


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Allein bei fünf der elf Unfälle mit Todesfolge hatten LKW-Fahrer die Unfälle verursacht.

Beim Ride of Silence besuchte Unfallorte

  • Stresemannstraße / Kieler Straße, 15.12.2014: Radfahrer (47)
  • Fruchtallee / Doormannsweg, 18.09.2014: Radfahrer (44)
  • Eichenlohweg / Steilshooper Allee, 30.11.2014: Radfahrer
  • Bramfelder Chaussee / Steilshooper Allee, 19.07.2014: Radfahrer
  • Auenstraße / Von-Essen-Straße, 10.02.2014: Radfahrerin (80)
  • Mundsburger Damm / Armgartstraße, 30.01.2014: Radfahrerin (18)

Weitere Unfallorte

  • Eckerkamp / Kelterstraße, 27.02.2014: Radfahrer (75)
  • Alter Wall, 28.08.2014: Radfahrer
  • Rugenbarg, 04.09.2014: Radfahrerin (58)
  • Bargkoppelweg / Bei der Neuen Münze, 30.09.2014: Radfahrerin (77)
  • Havighorster Weg, 07.10.2014: Radfahrer


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20 Mai, 2015

Minister Dobrindt will "Darth Vader"-Helme verschenken

Minister Dobrindt gives away "Darth Vader" helmets to kids


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Im Rahmen der Verunsicherungskampagne "Runter vom Gas" will das Dobrindt-Ministerium eintausend Spiel-Helme an Kinder und Jugendliche verschenken. Werbefigur der Kampagne ist der Filmbösewicht "Darth Vader", an dessen Kopfbedeckung sich das Ministerium orientiert. Wer Interesse an diesen Spielhelmen hat, der fotografiere sich oder seine Freunde mit einem der Kampagnen-Plakate und twittere das Bild mit #dankhelm (Einsendeschluß: 31.05.2015).


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Sicherheitshinweis: Beim Klettern (z.B. auf dem Abenteuerspielplatz) sollten die Helme nicht getragen werden, da dies zu tragischen Unfällen führen könnte.


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19 Mai, 2015

"Deutscher Fahrradpreis 2015" geht nach Wuppertal

Nordbahntrasse in Wuppertal wins the title "Deutscher Fahrradpreis 2015"
Aktualisiert um 17:27 Uhr

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Wuppertals Nordbahntrasse ist ausgezeichnet

Der Sieger des Deutschen Fahrradpreises 2015 in der Kategorie "Infratruktur" schien insgeheim schon vor der Preisverleihung festzustehen. Wuppertal konnte sich gegen die anderen Nominierten Offenburg (Radhaus) und Ingelheim durchsetzen.  Die Mitglieder der Wuppertalbewegung überzeugten die Jury mit ihrem außergewöhnlichen ehrenamtlichen Engagement bei der Instandsetzung der stillgelegten Bahnlinie für den Radverkehr. Sie wurden gemeinsam mit der Stadtverwaltung ausgezeichnet. Herausgekommen ist einer der schönsten innerstädtischen Bahntrassenradwege Deutschlands, der nunmehr Massstäbe für ähnliche Vorhaben in Deutschland setzt.

Mit dem Umbau der Nordbahntrasse wurde ein hochmoderner und komfortabler Radweg geschaffen, der in dem topografisch schwierigen Umfeld in Wuppertal ein neues Qualitätsniveau für den Alltags- und Freizeit-Radverkehr ermöglicht. Dank der beispiellosen Initiative der Bürger und der Unterstützung der Stadt Wuppertal konnte dieses umfangreiche Infrastrukturprojekt realisiert werden.

Mit viel Liebe zum Detail wurden die ehemaligen Bahnhöfe und Haltepunkte als Raststationen und Erlebnisbereiche in das Gesamtkonzept einer Radverkehrsverbindung integriert.


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Wuppertal, bislang nicht als Fahrradstadt bekannt, verdient die Aufmerksamkeit durch diese Auszeichnung. Möge diese zu einer weiteren Steigerung des Radverkehrs in Wuppertal und weiterer Aufmerksamkeit bei der Berücksichtigung der Belange des Radverkehrs im schwierigen Terrain im Tal der Wupper und auf den Höhen drumherum führen. Das Radeln auf der Trasse ist eine Attraktion für die Stadt an der Wupper.


Mit dem Fahrrad über den Dächern von Wuppertal schweben

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Unter den Bergen hindurch radeln

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Entspannen an der Nordbahntrasse

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16 Mai, 2015

Wiedereröffnung der Veloroute 1 auf St. Pauli

Reopening of cycle route No. 1 at St. Pauli

Aktualisiert um 17:55 Uhr
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Veloroute 1: Vom Radweg zum Radfahrstreifen

Vor dreizehn Jahren wurde die Veloroute 1 im Verlauf der Feldstraße und Neuer Kamp eingerichtet. Zwar sollte schon damals eine Veloroute den Radverkehr bündeln und sollte somit für besonders hohe Radverkehrsbelastungen ausgelegt sein, doch im autogerechten Hamburg durfte für mehr Radverkehr der Autoverkehr nicht zurückstecken. So blieb es damals lediglich bei einer kaum bedeutenden Verbreiterung der vorhandenen Radwege. Für die Verbreiterung der äußerst schmalen Radwege wurden die ohnehin schmalen Gehwege drastisch reduziert.


2002: Die autogerechte Veloroute

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Dezember 2001 - die autogerechte Veloroute: Umbau des Rad- und Gehwegs an der Rindermarkthalle für die damals neu eingerichtete Veloroute 1. Die Gehwegbreite wurde deutlich reduziert

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Mai 2015 - die erneuerte Veloroute: Radfahrstreifen an der Rindermarkthalle und ausreichend breite Gehwege


Diese Lösung bewährte sich allerdings nicht. Konflikte mit Fußgängern auf den Veloroutenradwegen blieben Standard. Vor allem während der zahlreichen Veranstaltungen (Hamburger Dom, Schanzenflohmarkt, FC. St. Pauli-Spiele, Public Viewing auf dem Heiligengeistfeld, Messen, usw.) waren die Radwege unbenutzbar, aber benutzungspflichtig. Später entfiel die Radwegbenutzungspflicht, und selbst im Amt für Verkehr bzw. in der Amtsleitung änderte sich die Einstellung zum Radverkehr. Spätestens mit Beschluss der "Radverkehrsstrategie für Hamburg" im Jahr 2007 - fünf Jahre nach Bau der Veloroute 1 - gestand die Behörde die Fehlplanung der Veloroute 1 ein. Der schon mehrfach angekündigte Umbau von Feldstraße und Neuer Kamp ist nun nahezu abgeschlossen.


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[vor Umbau]

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Neuer Kamp: Die letzten noch vorhandenen Radwegreste werden auch hier bald verschwunden sein [vor Umbau]

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[vor Umbau]


Während der Sperrung von Feldstraße und Neuer Kamp in dieser Woche wurden neue Fahrbahnmarkierungen auf die umgebaute Fahrbahn aufgetragen. Mittlerweile sind die neuen Radverkehrsführungen im Verlauf der bedeutenden Veloroute von der Innenstadt in Richtung Altona wieder befahrbar. Wo vormals Radwege vorherrschten, fahren Radler nun auf Radspuren oder einer gemeinsamen Bus- und Radspur. Die Führung auf den schmalen Radwegen führte zu andauernden Konflikten mit Fußgänger. Nun haben Fußgänger angemessen breite Gehwege.


Radfahrstreifen als "Pannenstreifen"

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[vor Umbau]


Ein kleiner Wermutstropfen: Auf den Radspuren können Radler weder nebeneinander radeln noch langsame Radler überholen. Angesichts der Pläne den Radverkehrsanteil erheblich zu erhöhen sind die neuen Radspuren im Verlauf einer bedeutenden Alltags-Veloroute eindeutig zu schmal. Etwas unglücklich scheint auch die Querung der Zu- und Ausfahrt zum Recyclinghof und der Rindermarkthalle zu sein. Blockierten vor dem Umbau Autos den Radweg, blockieren sie nun die neue Radspur.




Weitere Bauarbeiten folgen

In den nächsten Wochen wird der Umbau der Kreuzung Neuer Pferdemarkt / Beim Grünen Jäger / Stresemannstraße / Neuer Kamp beginnen. Bislang verläuft die Veloroute 1 noch unsichtbar durch eine kleine Grünanlage - wenig praxistauglich für eine stark frequentierte Alltagsradverbindung. Mit dem Umbau sollen die Radwege deutlicher hervorgehoben werden.


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